Konfliktlösung ohne Gewaltanwendung

Konflikte sind ohne kirchliche Gewaltanwendung lösbar!

Vgl. dazu:
Traugott Schall: Ein »Kuckucksei« im Pfarrerdienstrecht der EKD.  Pastoralpsychologische Betrachtungen einer konfliktträchtigen Regelung
Aus: Deutsches Pfarrerblatt 6/2011, Seite 314-322

Das neue Pfarrerdienstgesetz der EKD sieht die Versetzung einer Pfarrerin/ eines Pfarrers wegen Zerrüttung oder Vertrauensverlust vor (§ 79,2 (5), §80). Doch die Regelungen sind unklar. Sie machen Amtsträger schutzlos gegenüber Behörden-willkür und tragen den Charakter einer Bestrafung in sich, gegen die Betroffene wehrlos sind, meint Traugott Schall und empfiehlt den Synoden ein alternatives bzw. ergänzendes Vorgehen.

Drei Zitate aus dem Artikel:

  • Die Gesetzesformulierungen liefern Pfarrer dem Zusammenspiel von feindseligen Gemeindegliedern und Behörde aus.
  • Konflikte zwischen Pfarrer und Gemeinde oder »Vertretungsorgan« ohne vorherige kompetente und geduldige Beratung und Supervision zu regeln, ist einer christlichen Gemeinde und Kirche nicht angemessen.
  • In Schwierigkeiten und bei Problemen ist es nicht die Aufgabe leitender kirchlicher Ämter, Kollegen zu verfolgen, sondern ihnen beizustehen, zu mahnen, zu trösten und zu helfen.

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