Vorstöße in drei Richtungen

 Vorstoß in Richtung der Justizministerien

 Den Vorstoß in die Justizministerien hatte Rainer Mischke angeregt, erarbeitet und vorgelegt, und  Ingrid Ullmann hat nicht nur die Verantwortung dafür übernommen, sondern den Briefen auch unser Buch „Kirchenrecht  Sonderrecht   Unrecht“  beigelegt. Selbstverständlich bekamen auch der Vorsitzende des Rates der EKD, sowie die EKD-Abteilung „ Recht und Finanzen“ mit OKR Dr. Thiele die gleiche Information und schließlich auch der Leiter des „kirchenrechtlichen Institutes“ Professor Dr. Heinig.

Vorstoß in Richtung der Universitäten

Rechtzeitig zu Beginn des Sommersemesters haben wir in konzertierter Aktion von Gisela Kittel, Raine Mischke und Sabine Sunnus, einen 13-seitigen Text der Professorin i. R. Gisela Kittel mit einem persönlich adressierten Anschreiben von D.A.V.I.D. an alle Dekane/Dekaninnen der 22 Theologischen Fakultäten sowie die sieben Fachschaften und Interessenvertreter/innen der Theologie-Studierenden verschickt. Mit der Absicht, dass sich die Lehrenden und die Lernenden mit der rechtlichen und faktischen Situation im heutigen Pfarramt befassen.

„Wie Bewährung im Pfarramt heute gemessen wird. Ein Appell an die Theologischen Fakultäten – eine Warnung an alle Studierenden der Evangelischen Theologie, sofern sie sich auf das Pfarramt vorbereiten“

ist der Titel und das Thema.

Der Start beider Aktionen, sowohl in die Justizministerien als auch an die Universitäten hat gleichzeitig das Gute, dass wir nun mit diesen „Papieren“ öffentlich werden können. Das „Kittel-Papier“ hat bereits einen viel weiteren Kreis gezogen, als den in den Unis. In Bremen ist es der Pfarrerschaft zugeleitet worden vor einer gemeinsamen Sitzung zur Beratung des EKD-Dienstrechts; in „Pastoerchens Heppingser Theoletter 38/2012“ mit ca. 270 Abonnenten  – Homepage: htp//www.pastoerchen.de –  waren „wir“ Anklicksieger und wurden im nächsten noch einmal gebracht. Der Abberufenenkonvent aus der ehemaligen KPS hat es bei seinem jüngsten Treffen in Halle benutzt und einzeln kommen vermehrt Nachfragen, mit der Bitte, es verbreiten zu dürfen.

Vorstoß in Richtung der Kirchenjuristen

 Im Mai 2014 hat der Verein „D.A.V.I.D. gegen Mobbing in der evangelischen Kirche“ eine neue Aktion durchgeführt. Informiert darüber, dass ein kirchenrechtliches Seminar in Pullach vor der Tür stehe, bei dem die Juristen und Personalreferenten der Landeskirchen eine ekd-weit einheitliche Verwaltungspraxis zum Pfarrdienstgesetz der EKD entwickeln würden, meinte er, schnell reagieren zu müssen. So hat er einen Informationsbrief an den Seminarleiter OKR Frehrking und an die Rechtsabteilungen der evangelischen Landeskirchen versandt, in dem er zum einen auf die vielfachen kritischen Eingaben zu den §§ 79ff PfDG EKD der vergangenen Jahre hinweist, zum anderen aber auch die zentralen Kritikpunkte des Vereins D.A.V.I.D. an den genannten Bestimmungen noch einmal zusammenfasst.